Die Bedeutung mit Wort- und Bildkarten üben



Bild- und Wortkarten helfen dabei, das kognitive Lernen neuer Wörter mit einem optischen Eindruck zu verbinden. So wird die Methode zum Erfolgsgarant, die unabhängig vom Sprachniveau, Alter oder Sprachhintergrund der Lernenden anwendbar ist.

Kritisch könnte gesehen werden, dass mit Wort- und Bildkarten vorwiegend Nomen und einzelne Worte geübt werden. Wie ganzheitlich ist diese Methode?

Wort- und Bildkarten eignen sich zunächst dazu, den Wortschatz aufzubauen. Das ist absolut richtig. Die Arbeit mit Wort- und Bildkarten geht über das Einüben von Nomen jedoch weit hinaus. Mit dieser Methode können der Ausdruck von Gefühlen, das Üben von Präpositionen, das Zusammensetzen von Nomen und viele andere wichtige Sprachkonstrukte eingeführt werden. Wenn Du die Bild- und Wortkarten methodisch vielfältig einsetzt, kannst Du damit also auch die ganzheitliche Sprachkompetenz der Lernenden erhöhen.

In unserem Video werden konkrete Einsatzmöglichkeiten von Bildkarten gezeigt.

Wort- und Bildkarten sind die Allround-Talente der Wortschatzvermittlung. Du kannst mit den Lernenden einen konkreten Wortschatz erarbeiten, Wortfelder und Themengebiete abstecken und Wortarten üben. Auch als Vokabelkarten zum Auswendiglernen, für das Clustern und Legen von Mind-Maps oder als Differenzierungsmaterial bei der schriftlichen Bearbeitung von Aufträgen dient die Methode.

Wie könnten konkrete Einsatzszenarien für den Unterricht aussehen? Klicke Dich doch durch den gelben Slider!


  • Mind-Map

    Die Lernenden bilden Kategorien mit den Wort- und Bildkarten. Zum Beispiel können Nahrungsmittelkarten nach Farben oder in Kategorien wie „Obst“ und „Gemüse“ geordnet werden. Am besten lässt du die Lernenden die Karten selbstständig sortieren. Irrwege und Diskussionen sind beim Sprachenlernen Gold wert!

  • Quiz

    Halte im Stuhlkreis jeweils eine Karte hoch und frage zum Beispiel, welches Nahrungsmittel zu sehen ist. Besonders Spaß macht hier auch ein „Wahr oder Falsch?“.

  • Vokabelkarten

    Wort- und Bildkarten können wie Vokabelkärtchen verwendet werden. Die Bedeutung oder das muttersprachliche Wort wird dafür auf der Rückseite notiert.

  • Bildertheke

    Lege die Bildkarten als Bildertheke nebeneinander aus. Die Lernenden müssen auf Grundlage der Bilder selbst das Oberthema erraten, um das es in der folgenden Einheit gehen wird. Das klappt auch gut in Gruppen an Gruppentischen.


Für den Unterricht

Rechts in der Box haben wir Dir ein Set zum Download bereitgestellt. Zudem bieten viele Verlage Wort- und Bildkarten zum Kauf an. Du kannst Bildkarten aber auch selbst herstellen, indem Du frei lizensierte Bilder aus dem Internet verwendest. Wortkarten lassen sich einfach erstellen, indem Du farbiges Papier laminierst und zerschneidest. Dann kann mit Folienstiften darauf geschrieben werden.


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